Neugründung

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich selbständig zu machen.

Bei der Betriebsgründung starten Sie von Null an. Sie müssen sich Ihren Markt erst noch erobern und dann Ihre Position im Markt festigen. Sie müssen Beziehungen zu Kunden und Lieferanten aufbauen, einen Stamm von Mitarbeitern suchen, sich einen Ruf erwerben. Kurzum: Sie müssen eine Anlaufphase durchstehen. Eine Betriebsneugründung birgt aber nicht nur Risiken. Sie bringt auch die Chance, den Betrieb nach den eigenen Vorstellungen völlig neu aufzubauen.

Quelle:http://www.gruenderstadt.de/Infopark/

Unternehmensnachfolge

„Fast jeder zweite Unternehmer möchte seinen Betrieb gerne an einen Nachfolger aus der Familie übergeben“, so der aktuelle DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2011. „Doch wie die Realität zeigt, ist dies nur bei etwas mehr als jedem dritten Unternehmen der Fall. Daher muss der Senior-Unternehmer auch Alternativen wie z. B. den Verkauf an einen vertrauten Mitarbeiter oder an einen Existenzgründer in Betracht ziehen.“
Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn geht auf Grundlage von neuen Berechnungen davon aus, dass die Nachfolgefrage im Zeitraum von 2010 bis 2014 für knapp 110.000 Familienunternehmen relevant sein wird. Dies entspricht 22.000 Übergaben pro Jahr. Von den Übergaben werden jährlich ca. 285.000 Beschäftigte betroffen sein.

Die Vorteile einer Unternehmensübernahme liegen auf der Hand: Geschäftsidee, Kunden und Lieferanten sind vorhanden, das Unternehmen ist am Markt etabliert, die Mitarbeiter sind eingearbeitet.
Die Schwierigkeit liegt darin, den laufenden Betrieb zu meistern. Sehr gute fachliche und unternehmerische Fähigkeiten sind daher unabdingbar. Darüber hinaus geht es oft auch um die Veränderung des Unternehmenskonzepts, denn Mittelständische Unternehmen sind in der Regel durch ihre Besitzer geprägt. Wechselt dieser, ändert sich fast alles im und um den Betrieb. Bis dahin sind jedoch einige Punkte zu klären: der Zeitpunkt der Übergabe, die vertragliche Gestaltung, die Zahlungsmodalitäten, die Rechtsform des Betriebes, u.s.w. sollte - möglichst mit Hilfe  eines Übergabeplans - geregelt werden.

Die bundesweit größte Unternehmensbörse nexxt-change bietet aktive Unterstützung im Nachfolgeprozess und ist ein wichtiger Bestandteil der „nexxt Initiative Unternehmensnachfolge“. Sie ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, der KfW sowie Vertretern von Verbänden, Institutionen und Organisationen der Wirtschaft, des Kreditwesens und der Freien Berufe.
Die Unternehmensbörse richtet sich vor allem an Existenzgründer und Unternehmer, die im Zuge einer Nachfolge ein Unternehmen zur Übernahme suchen sowie an Unternehmer, die einen Nachfolger suchen, an den sie ihr Unternehmen übergeben können.

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, im vorhandenen Datenbestand zu recherchieren, auf eines der anonymisierten Inserate zu antworten oder ein eigenes Inserat zu erstellen. Zusätzlich zur Börse bietet das Portal ein umfangreiches Angebot an themenbezogenen Informationen und Adressen.

Weitere Informationen hierzu unter: www.nexxt-change.org

Zielgruppenorientierte
Aufbereitung: İşte Bilgi Team

Quellen
D-IHK Report Unternehmensnachfolge 2011
www.ifm-bonn.org
www.nexxt.org
www.nexxt-change.org

Franchising

Sie können sich viele Probleme und Risiken ersparen, die die Gründung eines Betriebes im Alleingang mit sich bringt, wenn Sie ein fertiges Konzept kaufen. Das System heißt Franchising und wird heute in vielen Branchen praktiziert.

Beim Franchise-Verfahren liefert ein Unternehmen - der Franchise-Geber - Name, Marke, Know-how und Marketing. Gegen Gebühr räumt er dem Franchise-Nehmer das Recht ein, seine Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Er bietet dafür die Gewähr, dass kein anderer Franchise-Nehmer in seinem Gebiet einen Betrieb eröffnet. Der Franchise-Geber bringt wichtige Voraussetzungen wie Markttests oder Kalkulationshilfen und bietet laufend geschäftlichen Beistand, Beratung, Werbung und Ausbildung. Ihr Entscheidungsspielraum wird zwar durch den Franchise-Vertrag eingeschränkt, dafür bietet der Franchise-Geber eine Art Sicherheitsnetz.

Existenzgründungen per Franchising werden nicht in jedem Fall öffentlich gefördert. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Abschluss eines Franchising-Vertrages (z.B. bei der Deutschen Ausgleichsbank; s. Adressen).

Es gibt viele seriöse und ausgereifte Franchise-Konzepte, aber auch “schwarze Schafe” auf dem Markt. Der erstbeste Franchise-Geber muss bei weitem nicht der beste sein.

Nehmen Sie sich Zeit! Lassen Sie sich nie unter Druck setzen! Schließen Sie nie einen Franchise-Vertrag ab, ohne das Vertragswerk und die kaufmännischen Unterlagen sorgfältig geprüft zu haben - mit einem fachkundigen Rechtsanwalt.

Quelle:http://www.gruenderstadt.de/Infopark/


Unternehmer des Monats Januar/ Februar 2012


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Unternehmerin des Monats November/Dezember 2011


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Unternehmer des Monats September/Oktober 2011


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Unternehmerin des Monats Juni / Juli 2011


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Unternehmer des Monats März/April 2011


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